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blank Sensorendaten per Funk, Natur kennen lernen per Computer, Gesten erkennen durch Software
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23.12.2011
Sensorendaten per Funk, Natur kennen lernen per Computer, Gesten erkennen durch Software
OPITZ CONSULTING vergab Preise für die innovativsten Abschlussarbeiten

Innovativ und besonders anschaulich waren die Themen der drei Abschlussarbeiten, die die Gummersbacher Unternehmensberatung OPITZ CONSULTING GmbH in diesem Jahr prämiert hat. Vor mehreren hundert Gästen ehrte Jury-Mitglied Dr. Jan Coupette, Senior Consultant bei OPITZ CONSULTING, die Träger des Innovationspreises für Informatik im Rahmen einer großen OPITZ CONSULTING Weihnachtsfeier und überreichte jedem einen symbolischen großen Scheck.

Für die beste Abschlussarbeit wurde Thomas Ludwig aus Gummersbach mit dem ersten Platz und 2000 Euro belohnt. In seiner Masterthesis mit dem Thema "Proof of Concept and Prototype Development of an Integration Infrastructure for Self-Organizing Wireless Sensor Networks in Conjunction with an ERP-System (SAP)" befasste sich Herr Ludwig mit der Vernetzung von Funksensoren und der Weiterverarbeitung der erfassten Daten in der Standard-Betriebssoftware SAP. Diese Sensoren können zum Beispiel Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Füllstände erfassen und weiterleiten. Daraus ergeben sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der Produktionssteuerung, der Lagerhaltung, dem Gesundheitssektor und dem Energiebereich. Die von Herrn Prof. Dr. Michael Bongards und Prof. Dr. Hartmut Westenberger im Studiengang „Automation and IT“ betreute Master-Arbeit konnte zum einen zur Verbesserung von Sensoren beitragen, zum anderen bietet sie innovative Lösungen für die Datenkommunikation. Inzwischen hat Herr Ludwig den nächsten Schritt seiner wissenschaftlichen Laufbahn getan und seine Promotion an der Universität Siegen begonnen, mit einem Projekt der Gummersbacher FH-Forschungsgruppe „Geco>C“.

Über den zweiten Platz und 1500 Euro freute sich Carsten Hoke aus Eslohe (Sauerland). Seine Bachelor-Arbeit behandelte das Thema "Konzeption und Implementierung einer unterstützenden Software für den Sachunterricht an Grundschulen". Herr Hoke beschäftigte sich mit der Entwicklung eines Softwaremoduls als Ergänzung und Erweiterung des "Bergischen Naturmobils" der Biologischen Station Oberberg. Das Naturmobil fährt Schulen an und bringt den Kindern über Führungen und Experimente die Natur mit ihren vielfältigen Pflanzen und Tieren näher. Mit Hokes Internet-Programm können die Kinder nach der Führung in der Klasse oder zu Hause das Gelernte wiederholen oder vertiefen. Der Absolvent musste sich für seine Arbeit mit didaktischen Grundlagen und Modellen auseinandersetzen, aber auch mit Kindern als Zielgruppe und schließlich war auch das Softwaremodul in Kooperation mit der Biologischen Station Oberberg zu konzipieren und umzusetzen. Das sei ihm ausgezeichnet gelungen, wie seine Betreuer Prof. Christian Noss und Prof. Dr. Kristian Fischer hervorhoben.

Mit 1000 Euro und dem dritten Platz wurde Kristine Hein aus Köln belohnt. Sie hat mit ihrer Abschlussarbeit "Gestenerkennung mit der SFA" die Slow Feature Analysis (SFA) auf ihre Eignung zur Klassifizierung von Bewegungsabläufen mit Hilfe von Wii-Controllern untersucht. Die SFA wurde ursprünglich in den Neurowissenschaften entwickelt und filtert aus einer Menge sich schnell verändernder Signale die langsamsten heraus. Die von Herrn Prof. Dr. Wolfgang Konen betreute Arbeit liefert durch Vergleiche mit gängigen Erkennungsverfahren wichtige Erkenntnisse zur Einordnung des Verfahrens. Mit ihrer Abschlussarbeit im Studiengang Medieninformatik liefert Frau Hein einen beachtenswerten Mehrwert für das rasant wachsende Anwendungsgebiet von 3D-Systemen. Inzwischen arbeitet Frau Hein bei der Großforschung: bei der Fraunhofer Gesellschaft in St. Augustin, dort beschäftigt sie sich mit Software für die Mustererkennung.

Der Innovationspreis für Informatik soll die Absolventen motivieren, sich auch zukünftig mit neuen Technologien und Themen auseinanderzusetzen, so Bernhard Opitz. „Wir bewerten frühzeitig Trends und bauen entsprechendes Know-how auf, wie derzeit etwa im Bereich mobiler Softwareanwendungen“, sagt. Seit vielen Jahren arbeitet das IT-Projekthaus mit der Fachhochschule eng zusammen, und ermöglicht den Nachwuchskräften Praktika, Werkstudententätigkeit oder praxisorientierte Abschlussarbeiten. OPITZ CONSULTING ist in den vergangenen 20 Jahren stetig gewachsen und beschäftigt über 400 Mitarbeiter, davon viele Absolventen des Campus Gummersbach. Geschäftsführer Bernhard Opitz ist im „Nebenamt“ auch Vorsitzender des Fördervereins für den Campus Gummersbach der FH Köln.
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v.l.n.r.: Dr. Jan Coupette (Opitz), Prof. Dr. Birgit Bertelsmeier (Jurymitglied) , Thomas Ludwig, Prof. Dr. Michael Bongards, Carsten Hoke, Prof. Dr. Wolfgang Konen, Kristine Hein, Prof. Christian Noss
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icon_datei www.opitz-consulting.com

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