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4.3.2014
„MINT für Minis“ lockte 420 Kindergarten-Kinder in die Hochschule
420 „kleine Einsteins“, ausgestattet mit Forscherbrillen und weißen Kitteln, bevölkerten für zwei Tage den Campus Gummersbach der Fachhochschule Köln. Aus insgesamt 21 Gummersbacher Kindertagesstätten kamen die Fünf- und Sechsjährigen mit Ihren Erzieherinnen und Erziehern in die Hochschule, um die Physik des Alltags zu entdecken. "Forschen, Staunen, Verstehen" lautete das Motto für die 16 verschiedenen physikalischen Experimente, die sie unter Anleitung von FH-Studierenden und Oberstufen-Schülern selbst durchführen konnten. Die „Kartoffel-Batterie“ bestand aus mehreren Kartoffeln, Elektrokabeln mit Klammern und Metallstreifen, die in den Kartoffeln steckten. Wenn man alles richtig miteinander verband, floss ein schwacher Strom, der eine kleine LED-Lampe zum Leuchten brachte. „Yellow Submarine“ war der Titel eines Versuchs, bei dem eine Zitronenscheibe in einer Sprudelflasche plötzlich nach unten sinkt, wenn man auf die Flasche drückt. „Der wackelige Wasserberg“, „Magnetischer Schlangentanz“ oder „Flaschengeist“ hießen weitere Experimente. Die Kinder waren mit viel Begeisterung dabei, sie hatten dem Tag „entgegengefiebert“, so formulierte es eine der Erzieherinnen, die wie ihre Kolleginnen den „großen Forschertag“ in den vergangenen Wochen mit den Kindern vorbereitet hatte. Jedes Kind hatte einen eigenen Forscherausweis bekommen und - für den besseren Durchblick – eine Forscherbrille aus Pappe oder Kunststoff.

Zur Einstimmung sahen die Kinder an den beiden Vormittagen im großen Hörsaal das Theaterstück "Professor Habilus und der Fehlerteufel", aufgeführt von Schülern des Grotenbach-Gymnasiums. In dem Stück verhindert der kleine Fehlerteufel den Erfolg der Experimente, die der Professor Habilus durchführt. Der Teufel wird zwar im zweiten Akt des Stücks in eine Falle gelockt und gefangen, dann aber wieder frei gelassen, denn „nur durch Fehler können wir lernen“, so Prof. Habilus. Veranstalterin des Forschertags waren der Fachbereich Jugend, Familie und Soziales und die Stadtteilkonferenz Gummersbach-Innenstadt, die Koordination hatte die Fachbereichs-Leiterin Beate Reichau-Leschnik übernommen. Die Idee für den Titel „MINT für Minis“ entstand in der Pressestelle des FH-Campus Gummersbach. Das Konzept stammte maßgeblich vom renommierten „Frankfurt Institute of Advanced Studies (FIAS)“. Die Physikerin Dr. Hermine Reichau, Mitglied des FIAS, hat die Experimente zusammengestellt und auch das Theaterstück und ein Lied für die Kinder selbst geschrieben. Kooperationspartner waren neben der Fachhochschule Köln auch das Steinmüller Bildungszentrum und das Grotenbach-Gymnasium, das nicht nur das Theaterensemble stellte, sondern auch Schülerinnen und Schüler für die Vorbereitung und Durchführung der Experimente vermittelt hatte. Ebenfalls beteiligt waren Schüler der Gesamtschule Gummersbach.

„Wir wollen ein nachhaltiges Interesse an den Naturwissenschaften entfachen“, erklärt Beate Reichau-Leschnik. Um die MINT-Begeisterung in der Kitas auch nach der Großveranstaltung zu unterstützen, stellte der Lions-Club Gummersbach 6000 Euro zur Verfügung. Damit können die Kindergärten nach eigener Wahl Material einkaufen und die Versuche fortführen. Viele spannende Experimente, nicht nur am heutigen Tag, wünschte in seiner Begrüßung Frank Helmenstein, Gummersbacher Bürgermeister und Präsident des Lions Clubs Gummersbach, den Nachwuchs-Forschern. Prodekan Professor Dr. Hans Ludwig Stahl dachte noch weiter in die Zukunft: „Vielleicht sehen wir ja einige von Euch in ein paar Jahren wieder hier in der Hochschule.“
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v.l. Bürgermeister Frank Helmenstein, Beate Reichau-Leschnik
icon_datei Begrüßung Bürgermeister Helmenstein (1,85 MB)

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icon_datei Professor Habilus und der Fehlerteufel (1,81 MB)

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